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Posts mit dem Label "Lady Lamb" werden angezeigt.

2015: The Year in Review

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Je älter man wird, desto schneller vergehen die Jahre - so kommt es mir zumindest vor. Persönlich gab es (glücklicherweise) keine großen Veränderungen. Ich hatte mehr Arbeit als je zuvor, sodass ich leider nicht so viel Zeit hatte für die schönen Dinge des Lebens. Andererseits ist es auch ganz schön, nicht ständig am Hungertuch nagen zu müssen. Neue Alben habe ich mir trotzdem regelmäßig angehört (tatsächlich habe ich beim Blick in mein Last.fm-Archiv festgestellt, dass ich fast nur Neuerscheinungen gehört habe), wenn auch weniger als in den letzten Jahren. Musikalisch war ich mit dem Jahr sehr zufrieden, denn es gab einige Alben, die mir sehr viel gegeben haben, hauptsächlich von alten Favoriten. Aber seht selbst: 15. Dave Rawlings Machine - Nashville Obsolete   Ganze sechs Jahre hat es gedauert, bis Dave Rawlings Machine ihr zweites Album vorlegten. Rawlings und seine Partnerin Gillian Welch harmonieren darin so schön wie eh und je; nur die Songs sind noch e...

Gee, that was swell: Lady Lamb @ Blue Shell, Köln

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Manchmal ist es schon komisch: Da ist monatelang kein interessantes Konzert in Sicht, und dann finden plötzlich zwei in derselben Woche statt. Dass ich Sufjan Stevens und Lady Lamb mit nur wenigen Tagen Abstand sehen würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt, aber so hin und wieder passieren die fantastischten Dinge. Gut, wahrscheinlich gab es in den letzten Monaten schon einige interessante Konzerte, aber da ich ja in aller Regel mehrere hunderte Kilometer dafür fahren müsste, besuche ich sie nicht. Für Lady Lamb (fka Lady Lamb the Beekeeper) habe ich allerdings eine Ausnahme gemacht, auch wenn ich dafür nach Köln musste und die Fahrtkosten fast viermal so hoch waren wie der Ticketpreis. Da ich ihre beiden Alben Ripely Pine und After so sehr liebe, konnte ich mir das einfach unmöglich entgehen lassen. Im Blue Shell war ich zuvor noch nie. Es entpuppte sich als ziemlich kleiner Club, der mit etwa 30 Besuchern fast zur Hälfte gefüllt war. Das Publikum ...

Records of the Month: Joe Pug - Windfall und Lady Lamb - After

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Es ist der erste April und der erste Schwung der Frühjahrsneuerscheinungen ist durch. Natürlich bin ich mal wieder ein wenig im Verzug mit dem Hören, was allerdings auch daran liegt, dass manche Alben so gut waren, dass ich sie mir immer und immer wieder anhören wollte. Besonders schön ist, dass so viele meiner Lieblingskünstler in diesem Frühling neue Alben herausbringen, unter anderem auch Joe Pug und Lady Lamb. Joe Pug - Windfall Seit Jahren rede ich immer wieder davon, was für ein großartiger Musiker Joe Pug ist. Viel hat sich seitdem nicht getan: Er ist immer noch ziemlich unbekannt und eine Europa-Tour ist auch nicht in Sicht. In den USA tourte er jedoch sehr regelmäßig, mit dem Ergebnis, dass er Ende 2013 ziemlich ausgebrannt und kurz davor war, die Musik aufzugeben. Glücklicherweise ist es nicht soweit gekommen, sodass mit Windfall jetzt sein inzwischen drittes Album erschienen ist. Die Zweifel, die ihn zwischenzeitlich plagten, sind aber sehr präsent in de...