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The Month in Review II

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Tja, das mit der Freizeit hat ja nicht lange angehalten, im Gegenteil: Ich habe auf der Arbeit jetzt noch einen weiteren Aufgabenbereich übertragen bekommen, was einerseits ganz spannend ist, andererseits in mir aber auch die Befürchtung weckt, dass ich nie wieder einen Tag frei haben werde. Wobei es schon ganz kurios ist, dass meine Schwerpunkte jetzt auf Kriminalität und Babys liegen. Wie auch immer, hier sind einige Dinge über die ich gerne ausführlicher geschrieben hätte: Gee, that was swell: Am Samstag sind Ruffles und ich nach Hannover gefahren, um uns The Touré-Raichel Collective anzusehen. Dabei handelt es sich um ein Projekt des israelischen Pianisten Idan Raichel und des malischen Gitarristen Vieux Farka Touré. Die beiden Musiker haben sich am Flughafen kennengelernt und später in Israel zusammen gejammt, was in ihrem ersten Album The Tel Aviv Session resultiert ist. Auch im Pavillon haben die beiden, plus Perkussionist Souleymane Kane und Bassist/Violinist Yogev Glusma...

Movie Night: It Happened One Night

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Lesen Sie diesmal eine weitere Folge aus der unregelmäßigen Serie "Frank Capras größte Erfolge". Heute: It Happened One Night . In dem Film aus dem Jahr 1934 erzählen Capra und sein Stammautor Robert Riskin die Geschichte der reichen Erbin Ellie Andrews (Claudette Colbert), die gegen den Willen ihren Vaters (Walter Connolly) den Playboy und Flieger King Westley (Jameson Thomas) geheiratet hat. Um zu verhindern, dass Ellie und King auch noch in der Kirche den Bund des Lebens schließen, sperrt Vater Andrews seine Tochter auf seiner Yacht im Hafen von Miami ein. Doch ihr gelingt die Flucht und sie kauft sich ein Busticket nach New York, um sich dort mit King zu treffen. Im Bus trifft Ellie auf den frisch gefeuerten Journalisten Peter Warne (Clark Gable). Natürlich können sich die beiden zunächst gar nicht leiden, doch als Peter herausfindet, wer Ellie ist, bietet er ihr einen Deal an: Er verrät sie nicht an ihren Vater, der eine Belohnung ausgesetzt hat, dafür bekommt er die...

TV Night: True Detective (Season 1)

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Auch wenn man nach dem letzten Post wahrscheinlich den Eindruck bekommen hat, dass ich den ganzen Tag nur fernsehe, dem ist mitnichten so. Für True Detective etwa habe ich trotz seiner acht Folgen zwei Wochen gebraucht, was auch ein ziemliches Maß an Selbstbeherrschung erfordert hat. Die HBO-Serie war wahrscheinlich die meistgehypte Sendung des letzten Jahres und wurde mit Lob regelrecht überschüttet. Je mehr Bilder ich von ihr sah, desto interessierter wurde ich. Was mich besonders neugierig gemacht hat war, dass die Hauptrollen von Woody Harrelson und Matthew McConaughey gespielt werden. Verdammt große Namen für eine Serie und auch eine interessante Wahl, denn McConaughey hatte ich bis dahin eher mit weniger tiefgründigen Rollen in Verbindung gebracht. McConaughey und Harrelson spielen in True Detective die beiden Polizisten Rustin "Rust" Cohle und Martin "Marty" Hart, die für die State CID in Louisiana arbeiten, beziehungsweise arbeiteten. Das Besondere: ...

The Month in Review

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Ich bin einigermaßen zufrieden, dass ich im letzten Monat so viele Posts wie seit einem Jahr nicht mehr verfasst habe, wenngleich es immer noch nur halb so viele sind, wie ich eigentlich mindestens gerne schreiben würde. An Material fehlt es mir derzeit nicht, nur an Zeit. Hier sind noch einige Sachen, die ich zumindest kurz erwähnen möchte: It's good to see you again: Meine allerliebste Lieblingssitcom Parks and Recreation ist wieder da! Die schlechte Nachricht: Die aktuelle siebte Staffel ist auch die letzte. Dass sie zudem nur 13 Folgen umfasst, die von NBC auch noch im Doppelpack verheizt werden, macht die Sache nicht gerade besser. Immerhin ist die Serie trotz Zeitsprung ins Jahr 2017 immer noch höchst unterhaltsam. Staffel 3 und 4 bleiben zwar unerreicht, aber dieses warme und flauschige Parks-Gefühl ist immer noch da, vor allem bei "Leslie and Ron" bin ich dahingeschmolzen wie Butter in der Sonne. Die Serie hat mir einfach sehr viele schöne Stunden beschert ...

North by Northeast: The Earth Moaned in Sorrow

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Ist es denn tatsächlich zu glauben, dass schon wieder fast drei Monate seit dem letzten "North by Northeast"-Eintrag vergangen sind? Manchmal zweifle ich wirklich daran, dass ich das jemals fertig bekomme. Zumal die Erinnerung mit der Zeit ja auch nicht besser wird. Nun ja. Als mich im Reiseführer über Jurmala und Kemeri schlau machte, fand ich dort auch einen Kasten mit einem kurzen Text über das ehemalige Konzentrationslager in Salaspils. Solche Sachen kann ich bekanntlich schwer ignorieren, und da ich mich in Litauen schon mit dem Thema auseinandergesetzt hatte erschien es mir sinnvoll, dies noch wenigstens in einem anderen baltischen Land zu tun. Also beschloss ich, mir den Ort anzusehen. Die Gedenkstätte liegt nördlich der Stadt Salaspils, aber laut Reiseführer sollte man nicht dort, sondern in Darzini aussteigen. Ich kaufte also am Bahnhof eine Fahrkarte für 70 Cent und bestieg einen Zug. Als ich 20 Minuten später dort ankam, schwante mir schon Böses. Der "Ba...

Movie Night: The Flight of the Phoenix

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Eigentlich bin ich kein Freund von Katastrophenfilmen, aber solange James Stewart mitspielt, schaue ich mir bekanntlich alles an. Überhaupt kann sich das Cast von The Flight of the Phoenix wirklich sehen lassen: Stewart, selbst erfahrener Pilot, spielt hier Captain Frank Towns, der in Begleitung von Navigator Lew Moran (Richard Attenborough) ein Dutzend Passagiere von der Oase Jaghbub nach Bengasi fliegen soll. Doch die Maschine gerät in einen Sandsturm, sodass Towns mitten in der libanesischen Wüste notlanden muss. Zwei Männer sterben beim dem Aufprall, ein dritter wird schwer verletzt. Der Rest überlebt den Crash relativ unbeschadet, darunter der britische Soldat Captain Harris (Peter Finch) und sein widerwilliger Sergeant Watson (Ronald Fraser), Arzt Renaud (Christian Marquand), der schlagfertige "Ratbags" Crow (Ian Bannen), der zurückhaltende Buchhalter Standish (Dan Duryea), der gutherzige und bärenstarke Mike Bellamy (George Kennedy) sowie der psychisch angeschlagen...

Books I've Read: Klaus Brinkbäumer - Der Traum vom Leben: Eine afrikanische Odyssee

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  Es sind die kleinen traurigen Nachrichten zwischen den großen Schlagzeilen, wenn mal wieder darüber berichtet wird, dass die Küstenwachen Südeuropas hilflose dahintreibende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet haben - oder dass sie zu spät kamen und dutzende Leichen am Strand von Lampedusa und anderswo angespült wurden. Leichen ohne Namen, ohne Identität, ohne Geschichte, so scheint es. In seinem Buch Der Traum vom Leben will Klaus Brinkbäumer - seit dieser Woche Chefredakteur des Spiegels - den Flüchtlingen ein Gesicht geben und die Geschichten erzählen, die man normalerweise nie zu hören bekommt. Den roten Faden des Buchen bildet die Geschichte von John Ampan, der 14 Jahre zuvor von Ghana nach Spanien geflohen ist. Fünf Jahre hat es gedauert, bis Ampan Europa erreicht hat, da er immer wieder verhaftet und deportiert wurde. 14 Jahre, nachdem er aufgebrochen ist, fliegen Brinkbäumer und Fotograf Markus Matzel mit Ampan zurück nach Ghana, um seine lange Reise zu rekon...