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Project Ireland: The Lagan Towpath

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Und dann brach auch schon mein letzter richtiger Tag in Belfast, in Irland, an. Für diesen Sonntag hatte ich mir zwei Dinge vorgenommen: Erst wollte ich ins Titanic Museum und später ins Pub und mir eine Session ansehen. Statt der Dublin Road oder der Great Victoria Street nahm ich dieses Mal die Sandy Row auf dem Weg in die Innenstadt, da sich dort noch einige Murals befinden, die ich noch nicht gesehen hatte. Neben den üblichen Loyalisten- und King-Billy-Murals drehten sich viele um Fußball, eins war zum Beispiel George Best gewidmet. Ansonsten wirkte die Gegend ziemlich heruntergekommen. Gegen elf kam ich dann am Titanic Belfast an, etwas später als geplant, weil ich die Strecke (mal wieder) unterschätzt hatte. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Schon vor der Tür stand ein Schild, dass das Museum für diesen Tag ausverkauft ist. Ausverkauft?! Ausverkauft?! Ausverkauft?!?!?!   Ich konnte es nicht glauben. Dafür, dass ich so lange gezögert hatte, ob ich dafür wir...

Movie Morning: Skyfall

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Eigentlich bin ich kein James-Bond-Fan. Ein Agent, der sich im Namen ihrer Majestät durch die Gegend ballert, Martinis trinkt und nebenbei noch ein paar Mädchen flachlegt - das hat mich nie interessiert. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, schon einmal einen Bond-Film in Gänze gesehen zu haben. Doch dann kam Skyfall . Als ich gehört habe, dass Ben Whishaw den Q spielt, war meine Neugier geweckt; als ich dann noch erfuhr, dass Javier Bardem den Bösewicht gibt und die vielen positiven Kritiken las, entschloss ich mich, mir den Film anzusehen. Skyfall ist übrigens nicht nur mein erster richtiger Bond, es war auch das erste Mal, dass ich an einem Sonntagmorgen ins Kino ging, weil der Film dann in der Originalfassung gezeigt wurde. Das war eine ganz angenehme Sache, auch weil es nicht so brechend voll war. Es hatten sich etwa 70 Leute eingefunden, kein Vergleich zu den Massen, die sich nach Vorstellungsende bereits im Foyer tummelten. Nun aber zum Film. Der beginnt mit einer s...

Books I've Read: Michael Chabon - Telegraph Avenue

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  Einen Titel hat Michael Chabons Telegraph Avenue schon einmal sicher: Es war mein am sehnsüchtigsten erwartetes Buch des Jahres. Ich bin ein riesiger Fan von Chabon und sein mit dem Pulitzer-Preis prämierter Roman The Amazing Adventures of Kavalier & Clay ist nach Paul Austers Moon Palace mein liebstes Buch überhaupt. Da konnte ich es natürlich kaum erwarten, endlich sein neuestes Werk Telegraph Avenue zu lesen, vor allem nachdem ich erfahren habe, dass Musik in dem Buch eine große Rolle spielt. Die titelgebende Straße verläuft zwischen Oakland und Berkeley in Kalfornien und ist der Wohnort zweier befreundeter Paare: Archy und Gwen, afroamerikanisch, sowie Nat und Aviva, weiß und jüdisch. Archy und Nat führen zusammen einen Plattenladen namens "Brokeland Records", Gwen und Aviva sind die "Berkeley Birth Partners", Hebammen. Vom einen auf den anderen Tag sind beide Partnerschaften plötzlich in ihrer Existenz bedroht: Brokeland, weil Gibson Goode, ehem...

Project Ireland: I Spend My Days in Endless Roaming

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Am Vierzehnten machte ich mich dann auf den Weg nach Carrickfergus. Man kann von Belfast aus den Zug nehmen, was mir ja lieber ist als der Bus. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und kostet vier Pfund return, was echt unglaublich günstig ist im Vergleich zu hiesigen Gefilden: Eine Zugfahrt nach Münster dauert zum Beispiel auch nur 30 Minuten, aber das Hin- und Rückfahrticket kostet 15 Euro, das ist dreimal so teuer. Unfassbar. Aber zurück zu Carrickfergus. Die Stadt ist ja in erster Linie für ihre mittelalterliche Festung bekannt, und die wollte ich mir ansehen. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Schlössern und dergleichen, aber Carrickfergus Castle hatte ich mal bei Last Night of the Proms gesehen, wo es schon sehr beeindruckend ausgeschaut hatte. Außerdem mag ich den Song, der nach dem Ort benannt ist. Ich hatte keinen Stadtplan, also folgte ich am Bahnhof einfach zwei Männern, die aussahen, als ob sie das Gleiche vorhatten wie ich. Wir mussten ein Stück durch d...

Happy Birthday, Junkets

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Project Ireland: St. Patrick vs. St. Patrick

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Am Freitag, dem 13., fuhr ich nach Armagh. Das ist ein recht ungewöhnlicher Ort, da er nur etwa 14.000 Einwohner hat, aber “the ecclesiastical capital of Ireland“ (die geistliche Hauptstadt Irlands) ist, denn in Armagh sitzen sowohl der anglikanische wie auch der katholische Erzbischof von Irland, sowie der presbyterianische Primates of All Ireland. Zudem gibt es zwei große Kathedralen, eine katholisch, eine anglikanisch, die beide den Namen St. Patrick tragen. Sehr originell. Der Hauptgrund, warum ich nach Armagh wollte war jedoch die Bibliothek, die Swifts eigene Erstausgabe von Gulliver’s Travels hat, inklusive seiner Anmerkungen. Die wollte ich mir unbedingt ansehen. Der Bus fuhr um 9:10 vom Europa Buscentre. Ich war schon um kurz vor neun da, woraufhin der Mann am Ticketschalter mir sagte, ich solle noch einmal um fünf nach neun wieder kommen, dann sei das Ticket billiger. Gesagt, getan, doch als ich das zweite Mal aufkreuzte, hatte sich „die Maschine noch nicht umgest...

Who needs you with no one sayin' I do

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Es gibt Alben, die kommen einfach genau im richtigen Moment. Sowie Who Needs Who von Dark Dark Dark. Die ausführliche Kritik gibt es hier .