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Posts mit dem Label "Trampled by Turtles" werden angezeigt.

Records of the Month: Invisible Hour/Wild Animals

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Bevor im September eine Lawine von interessanten Alben über uns/mich hereinbricht, kommen wir hier noch zu den beiden Alben, die ich im letzten Monat am häufigsten gehört habe: Joe Henry - Invisible Hour   Die Arbeit von Joe Henry kenne ich schon länger, als mir bewusst ist, schließlich hat er mehrere von mir sehr geschätzte Alben produziert, darunter The Forgotten Arm von Aimee Mann, Strange Weirdos von Loudon Wainwright III, Genuine Negro Jig von den Carolina Chocolate Drops oder zuletzt Tooth & Nail von Billy Bragg. Von seinen Solosachen kenne ich bisher nur Blood From Stars , was mich jedoch sehr beeindruckt hat, insbesondere "Bellwether". Auf seinem 13. Album Invisible Hour widmet sich Henry dem Thema Ehe, doch die Lieder sind alles andere romantisch, sondern eher reflektierend, fast schon philosophisch. Musikalisch ist es weniger jazzig als Stars - doch auch wenn man es am ehesten im Folk-Bereich einordnen kann ist Invisible Hour alles andere als schlicht...

Records of the Week: WIDOWER/Night Beds/Hope for Agoldensummer/Villagers

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Auch wenn der gegenteilige Eindruck entstanden sein mag, ich habe in der letzten Woche nicht ausschließlich Iris DeMent gehört. Das Winterloch ist endgültig vorbei und die ersten beiden Monate des Jahres locken bereits mit vielen interessanten Neuerscheinungen. Drei davon (und ein etwas älteres Werk) habe ich mir in den letzten Tagen ausführlich angehört: WIDOWER - FOOL MOON Wenn The Head & The Heart ein Album empfehlen, dann kann es nicht schlecht sein. Bester Beweis dafür: WIDOWER (die Großschreibung ist Absicht, wohl um Verwechs-lungen mit der einen oder anderen Metalband zu entgehen). FOOL MOON ist ein feines Americana-Album mit einem rockigeren Auftakt (das leicht an Centro-matic erinnernde "Jumper Cables") und nachdenklichen, elegischen Folgesongs. Sehr schön. Jumper Cables by WIDOWER Night Beds - Country Sleep Vor zwei Monaten hatte kaum jemand von Winston Yellen alias Night Beds gehört, doch plötzlich scheint der junge Mann aus Color...

Hey, ho, Rock 'n' Roll, deliver me from nowhere

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  Dreißig Jahre ist es her, dass Bruce Springsteen mit Nebraska eins der größten Alben der Musikgeschichte aufnahm. Für die Organisation Project Bread, die sich um hungernde Menschen in Massachusetts kümmert, nahmen nun eine Reihe Künstler die Songs neu auf. Als ich das Line-up von Long Distance Salvation gesehen habe, sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen, denn mit Juniper Tar, Joe Pug, Strand of Oaks, Trampled by Turtles, David Wax, Adam Arcuragi, Kyle Morton von Typhoon und Roadside Graves sind gleich acht Künstler dabei, die ich abgöttisch liebe. Hinzu kommen mit The Wooden Sky, Joe Purdy, Garrison Starr, Spirit Family Reunion, Jonah Tolchin, Kingsley Flood, Danielle Sullivan und Joe Fletcher acht weitere Künstler, die ich wohl in Zukunft abgöttisch lieben werde. Long Distance Salvation ist ziemlich genau so, wie man sich eine Nebraska -Tribute wünscht. Manche Künstler wie The Wooden Sky und Joe Pug orientieren sich am spärlichen Folk des Originals, andere er...