Records of the Month: Invisible Hour/Wild Animals
Bevor im September eine Lawine von interessanten Alben über uns/mich hereinbricht, kommen wir hier noch zu den beiden Alben, die ich im letzten Monat am häufigsten gehört habe: Joe Henry - Invisible Hour Die Arbeit von Joe Henry kenne ich schon länger, als mir bewusst ist, schließlich hat er mehrere von mir sehr geschätzte Alben produziert, darunter The Forgotten Arm von Aimee Mann, Strange Weirdos von Loudon Wainwright III, Genuine Negro Jig von den Carolina Chocolate Drops oder zuletzt Tooth & Nail von Billy Bragg. Von seinen Solosachen kenne ich bisher nur Blood From Stars , was mich jedoch sehr beeindruckt hat, insbesondere "Bellwether". Auf seinem 13. Album Invisible Hour widmet sich Henry dem Thema Ehe, doch die Lieder sind alles andere romantisch, sondern eher reflektierend, fast schon philosophisch. Musikalisch ist es weniger jazzig als Stars - doch auch wenn man es am ehesten im Folk-Bereich einordnen kann ist Invisible Hour alles andere als schlicht...