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Movie Night: The Band Wagon

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Sein Ruf eilt The Band Wagon voraus, gilt es doch als das beste MGM-Musical neben Singin' in the Rain (und das will wahrlich was heißen!). Und warum auch nicht? Schließlich waren bei The Band Wagon jede Menge Vollprofis am Werk. So führte Vincente Minnelli ( Meet Me in St. Louis , An American in Paris ) Regie, während das Drehbuch von Adolph Green und Betty Comden ( Singin' in the Rain , On the Town , The Barkleys of Broadway ) stammt. Die Hauptrollen spielen Fred Astaire und, zum ersten Mal, Cyd Charisse, die vielen als der mysteriöse Vamp aus Singin' in the Rains "Broadway Ballet" bekannt sein dürfte. Astaire spielt hier Tony Hunter, einen einst erfolgreicher Musicaldarsteller. Da er in Hollywood nicht mehr gefragt ist, kommt er auf Einladung des Autorenpaars Lester (Oscar Levant) und Lily Marton (Nanette Fabray) nach New York. Die beiden konnten für ihr neuestes Broadway-Musical den erfolgreichen Regisseur und Schauspieler Jeffrey Cordova (Jack Buchan...

Movie Night: The Barkleys of Broadway

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Nach The Story of Vernon and Irene Castle schienen Fred und Ginger endgültig Geschichte zu sein. Niemand hatte damit gerechnet, die beiden jemals wieder gemeinsam auf der Leinwand zu sehen, obwohl sie eine erneute Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen hatten. Doch dann kam das Jahr 1949: Fred Astaire und Judy Garland feierten (wie ich ja schon unzählige Male erwähnt habe) mit Easter Parade einen riesigen Erfolg, sodass Produzent Arthur Freed die beiden erneut zusammenbringen wollte. Allerdings war Garland zu diesem Zeitpunkt zu krank um zu drehen. MGM brauchte dringend Ersatz für ihre Rolle in The Barkleys of Broadway und engagierte: Ginger Rogers. Schon ein interessanter Zufall, wenn man bedenkt, dass Fred Astaire überhaupt nur in Easter Parade mitgespielt hat (und dafür aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist!), weil Gene Kelly sich kurzfristig verletzt hatte. Ein Hoch auf seinen gebrochenen Knöchel! So wie es passend war, dass Fred and Gingers Geister am Ende von Vernon and Irene ...

Movie Night: An American in Paris

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Vor ziemlich genau einem Jahr hat Funny Face mir gezeigt, dass ein Film nicht automatisch ein Gewinnner ist, nur weil er die Musik George Gershwins mit Paris kombiniert. Funny Face ist jedoch nicht das einzige Musical, das auf dieses vermeintliche Erfolgsrezept setzte: Sechs Jahre zuvor haben bereits Regisseur Vincente Minelli und Produzent Arthur Freed (das Dream-Team von Meet Me in St. Louis ) die Songs des großen Komponisten in die Stadt der Liebe verpflanzt. Doch setzen die beiden diese Kombination auch besser um als Stanley Donen und Roger Edens?   Die Hauptrolle übernimmt hier der andere große Tänzer: Gene Kelly spielt Jerry Mulligan, einen ehemaligen Soldaten, der nach Kriegsende in Paris verblieben ist um sich seiner Karriere als Maler zu widmen. Das Interesse an seinen Bildern tendiert jedoch gegen Null, was aber nicht so schlimm ist, da man im Film-Paris der Fünfziger Jahre auch als mittelloser Künstler ganz gut leben kann. Die Dinge ändern sich, als die reiche E...