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Sometimes a Nightmare Is a Reality

Vor einer Woche habe ich noch gesagt , dass wir uns wohl alle einen unterirdischen Bunker suchen müssen, wenn Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird. Das war freilich nicht ernst gemeint, da ich mir im Leben nicht vorstellen konnte, dass The Donald Präsident wird. Doch nun ist das Unvorstellbare tatsächlich eingetreten. Als heute morgen um zwei Uhr der Wecker klingelte, war die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Ich verfolgte eine Stunde lang die Wahlergebnisse, aber da nichts Wesentliches passierte, legte ich mich wieder hin. Dass noch so viele Staaten too close to call waren, kam mir ein bisschen komisch vor, aber ich nahm es hin, dass das Rennen wohl doch ein bisschen knapper ausfallen würde als gedacht. Umso größer war mein Entsetzen, als um fünf Uhr erneut der Wecker klingelte und ich feststellen musste, dass Trump Florida UND North Carolina UND Ohio gewonnen hat. Das konnte einfach nicht sein. Ich wollte nicht wahrhaben, dass Mr. Tangerine Man sich tatsächlich auf direktem We...

What I've been listening to lately

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Aus Gründen, die wohl nur die Musikindustrie kennt, erscheint der größte Teil an interessanten Alben im März/April und im September. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Lawine von Neuerscheinungen über mich hereingebrochen, mit dem Ergebnis, dass ich mir noch nicht alle Alben anhören konnte, die mich anhören wollte, und die, ich bisher gehört habe, mir auch nicht sooo oft zu Gemüte geführt habe. Das hält mich jedoch nicht davon ab, einige von ihnen weiterzuempfehlen (oder auch nicht). Shovels & Rope - Swimmin' Time : Aufmerksame Leser werden sich daran erinnern, wie sehr ich O' Be Joyful liebe und wie es mich an den Rand der Ektase gebracht hat, Shovels & Rope auf dem Crossing Border live zu erleben. Auch auf dem Nachfolger Swimmin' Time bieten Michael Trent und Cary Ann Hearst feinstes Americana und noch mehr, von Rock'n'Roll-Anklängen in "Coping Mechanism" bis zu den dröhnenden Gitarren von "Ohio". Zwar fehlt ein Killersong wi...

Heavy Rotation: The Great Despiser/My Head Is An Animal/Older Than My Old Man Now/Slowburner/Fear Fun/The Lumineers

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Der April 2012 hatte musiktechnisch wirklich in sich. Schon in den ersten drei Monaten des Jahres gab es wahrlich keinen Mangel an guten Neuerscheinungen, aber der April hat alles getoppt. Obwohl erst Mai ist, bin ich mit dem Hören schon wieder total im Rückstand. Hier eine kleine Auswahl an Neuerscheinungen, die ich diese Woche rauf und runter gehört habe: Joe Pug - The Great Despiser Ich hatte ja schon erwähnt, wie sehr ich mich auf Joes zweites Album gefreut habe, und natürlich hat er mich nicht enttäuscht. Musikalisch ist das Werk eine echte Weiterentwicklung, da er mit mehreren Stilrichtungen experimentiert. Neben den typischen Folksongs gibt es straighten Rock (etwa beim Titelsong, auf dem Craig Finn sogar mitsingt), einen Country-Walzer ("The Servant's Ace") und einen Hauch R'n'B ("Ours"). Die Texte sind jedoch mal wieder das Überragende. Wie auch bei Messenger fällt mir hier regelmäßig die Kinnlade herunter und ich frage mich, wie jemand im ...