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Posts mit dem Label "Iris DeMent" werden angezeigt.

Record of the Month: Iris DeMent - The Trackless Woods

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  Das war vielleicht eine Überraschung, als Iris DeMent verkündete, dass am 7. August ihr neues Album The Trackless Woods erscheint, schließlich ist die Veröffentlichung von Sing the Delta gerade mal drei Jahre her - kein besonders langer Zeitraum, wenn man bedenkt, dass zwischen Sing the Delta und dem Vorgänger Lifeline acht Jahre liegen. Und noch bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Lifeline "nur" ein Cover-Album ist und das letzte Album mit Originalsongs schon 1996 erschienen ist. Kurz gesagt: Alben von Iris DeMent sind eine ziemliche Rarität. Dass The Trackless Woods nun verhältnismäßig schnell folgte, mag daran liegen, dass nur die Musik von DeMent ist. Bei den Texten handelt es sich um Gedichte der russischen Dichterin Anna Akhmatova. Es mutet schon ungewöhnlich an, dass eine amerikanische Countrysängerin eine russische Dichterin vertont, ist aber wohl darin begründet, dass DeMents Adoptivtochter aus Russland stammt. Akhmatova selbst gilt als eine der bede...

The Daily Iris: I Miss A Lot Of Trains

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Eine kleine Zugabe zum Iris-DeMent-Festival: 1998 nahm sie diesen Song für Real: The Tom T. Hall Project auf, meinem liebsten Tribute-Album überhaupt. Tom T. Hall ist für mich der größte lebende Countrymusiker; da passt es einfach wunderbar, dass die vielleicht beste Countrysängerin einen Song von ihm singt.

The Daily Iris: Leaning on the Everlasting Arms

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Heute ist schon der vierte und letzte Tag der Reise durch Iris DeMents Werk, da ihre Diskographie leider recht überschaubar ist. Wie ich bereits erwähnt hatte, lagen zwischen ihre Alben The Way I Should und Sing the Delta 16 lange Jahre. Iris' einziges musika-lisches Lebenszeichen in dieser Zeit war das Album Lifeline von 2004, auf dem sie Gospelstandards singt (plus die Eigenkomposition "He reached down"). Ihre Eltern waren überzeugte Pfingstler und die Gospelmusik, die Iris in der Kindheit gehört hat, hat ihre Musik entscheidend geprägt. Den Song "Leaning on the Everlasting Arms" wählten die Coen-Brüder übrigens als Schlusstitel für ihren Film True Grit . Das ist keine Überraschung, denn selbst Atheisten dürfte es schwer fallen, dieser wunderschönen Musik zu widerstehen.

The Daily Iris: Sweet Is the Melody

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Tag 3 des Iris-DeMent-Festivals. Heute war My Life von 1994 an der Reihe, ihr wohl autobiographischstes Album. Besonders gerne mag ich "Sweet Is the Melody", denn es ist ein Song übers Songschreiben. Iris zufolge fällt ihr das Komponieren nicht immer leicht - so liegen beachtliche 16 Jahre zwischen ihre letzten beiden Alben   mit eigenen Songs - und das spiegelt sich auch in diesem Lied wieder: "Sweet is the melody, so hard to come by/It's so hard to make every note bend just right/You lay down the hours and not leave one trace/But a tune for the dancing is there in its place". Hier eine besonders schöne Version von 1995.

The Daily Iris: Hotter Than Mojave in My Heart

Die Reise durch Iris DeMents Diskographie geht weiter, heute war ihr Debütalbum  Infamous Angel  an der Reihe. Mein erster Favorit ist "Hotter Than Mojave in My Heart", das beweist, dass Iris nicht nur eine herausragende politische Songwriterin ist, sondern auch Sinn für Humor hat.

The Daily Iris: Wasteland of the Free

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Da ich einfach nicht genug von Iris DeMents Sing the Delta bekommen kann, habe ich jetzt angefangen, mir auch ihre älteren Sachen anzuhören, zunächst The Way I Should . Dabei gibt es einen Song, der mich besonders umgehauen hat: "Wasteland of the Free." Obwohl das Lied bereits 1996 erschienen ist, ist es hochaktuell. Ich kenne kaum ein Lied, in dem soziale Ungerechtigkeit so offen kritisiert wird wie in diesem hier. Folgt dem Text im Video - DeMent nimmt kein Blatt vor dem Mund und trifft in jeder Strophe den Nagel auf den Kopf. Für mich spielt sie damit in derselben Liga wie Bob Dylan, Bruce Springsteen oder Tom T. Hall. Wow wow wow.