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Movie Night: A Damsel in Distress

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A Damsel in Distress von 1937 ist einer von diesen Filmen, die in die Kategorie "Zu schön, um wahr zu sein" fallen: Die Hauptrolle spielt Fred Astaire, die Songs stammen von den Gershwin-Brüdern und die Geschichte basiert auf einem Roman von niemand anderem als P.G. Wodehouse, der auch am Drehbuch mitgeschrieben hat. Nun habe ich schon genug Musicals gesehen um zu wissen, dass die Beteiligung mehrerer Genies nicht automatisch in einem genialen Film endet, aber es hat mich doch neugierig gemacht. Zumal A Damsel in Distress Fred Astaires erster von nur zwei RKO-Filmen ohne Ginger Rogers ist. Es ist auch das vorletzte Filmmusical von George Gershwin, der sich für die Adaption stark gemacht hatte, aber während der Dreharbeiten an einem Gehirntumor starb. Die Story basiert lose auf Wodehouses gleichnamigem Roman, der - wie könnte es anders sein - auf dem englischen Adelssitz Tottney Castle spielt. Die Tochter des Hausherrn, Lady Alyce Marshmorton, ist im heiratsfähigem Alt...

Movie Night: An American in Paris

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Vor ziemlich genau einem Jahr hat Funny Face mir gezeigt, dass ein Film nicht automatisch ein Gewinnner ist, nur weil er die Musik George Gershwins mit Paris kombiniert. Funny Face ist jedoch nicht das einzige Musical, das auf dieses vermeintliche Erfolgsrezept setzte: Sechs Jahre zuvor haben bereits Regisseur Vincente Minelli und Produzent Arthur Freed (das Dream-Team von Meet Me in St. Louis ) die Songs des großen Komponisten in die Stadt der Liebe verpflanzt. Doch setzen die beiden diese Kombination auch besser um als Stanley Donen und Roger Edens?   Die Hauptrolle übernimmt hier der andere große Tänzer: Gene Kelly spielt Jerry Mulligan, einen ehemaligen Soldaten, der nach Kriegsende in Paris verblieben ist um sich seiner Karriere als Maler zu widmen. Das Interesse an seinen Bildern tendiert jedoch gegen Null, was aber nicht so schlimm ist, da man im Film-Paris der Fünfziger Jahre auch als mittelloser Künstler ganz gut leben kann. Die Dinge ändern sich, als die reiche E...

Movie Night: Shall We Dance

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Fred and Ginger, die Zweite: Shall We Dance von 1937 war bereits der siebte von zehn gemeinsamen Astaire-Rogers-Filmen, und der erste, bei dem die Einnahmen hinter den Erwartungen zurückblieben und der daher langsam das Ende der Partnerschaft vorzeichnete. Aber auch wenn Shall We Dance an den Kinokassen nicht so erfolgreich war wie seine Vorgänger, ist er heute einer der bekanntesten Filme des Duos. Das dürfte vor allem an der Musik liegen, die von niemand anderen als den Gershwins stammt. Die Geschichte kann es jedenfalls nicht sein, die Shall We Dance zum Klassiker macht: Astaire spielt hier den Balletttänzer Peter P. Peters, besser bekannt als vermeintlicher Russe "Petrov", der seine Leidenschaft für den Jazz entdeckt - zum Entsetzen von Jeffrey Baird (Edward Everett Horton), dem das Ballettensemble gehört. Zudem fällt Petrov auch noch ein Daumenkino (!) mit Bildern von Stepptänzerin Linda Keene (Rogers) in die Hände, woraufhin er sich prompt in sie verliebt. Lind...

Movie Night: Funny Face

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Eigentlich ist Funny Face zu schön um wahr zu sein: Fred Astaire und Audrey Hepburn singen Songs der Gershwin-Brüder in der Stadt der Liebe. Regisseur Stanley Donen und Produzent Roger Edens brachten den Altmeister und den Shooting Star 1957 für ihren einzigen gemeinsamen Film zusammen. Astaire spielt den Modefotografen Dick Avery, der genervt ist von den immer gleichen hübschen, aber hirnlosen Models. Kay Thompson ist Maggie Prescott, die strenge, aber nicht wirklich teuflische Chefredakteurin des Modemagazins Quality , die einen neuen Look für ihre Zeitschrift sucht. Die beiden kapern schließlich einen düsteren Buchladen mit dem einladenden Namen "Embryo Concepts" für ein Shooting - zur Entrüstung der Buchverkäuferin Jo Stockton (Audrey Hepburn). Jo erfüllt voll und ganz das Klischee der bücherliebenden, grauen Maus und hat so gar nichts für die Modeindustrie übrig. Doch es kommt, wie es kommen muss: Dick ist hingerissen von dem hübschen Bücherwurm mit der hässlichen Kl...