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14 plus 20 Alben für 2014

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Es ist mal wieder soweit: der musikalische Rückblick auf das Jahr 2014. Auch in den letzten zwölf Monaten habe ich weniger Neuerscheinungen gehört als erhofft, wenn auch nicht ganz so wenig wie gedacht. Ich habe insgesamt in 51 Alben reingehört, als nur zwei weniger als 2013. Eine Sache, die sich jedoch fortzusetzen scheint ist, dass nur die wenigsten Scheiben länger bei mir hängengeblieben sind, weshalb dieses Liste wieder etwas kleiner ausfällt. Zum einen hat mir die Arbeit nicht viel Zeit zum Hören gelassen und zum anderen habe ich wirklich sehr viel Fred und Ginger gehört. Im Unterschied zu 2013 ist es mir diesmal allerdings sehr schwer gefallen, eine Nummer eins zu bestimmen. Es gab keine Platte, von der ich so besessen war wie von Van Dyke Parks Songs Cycled im letzten Jahr; am Ende war es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Erstplatzierten. Hier also meine Favoriten für das Jahr 2014: 14. The Both - The Both Wenn ich einen Preis für da...

The Hague Calling

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  Es ist Mitte November und das kann nur eins bedeuten: Crossing Border! Aus unerfindlichen Gründen findet das Musikfestival in diesem Jahr nicht in Enschede, sondern nur in Den Haag statt, was aber nicht so schlimm ist, da ich schon immer einmal dorthin wollte. So bekomme ich hoffentlich die Gelegenheit, neben all den großartigen Bands auch endlich das Mauritshuis und vielleicht Delft zu sehen. Bis dann!

Crossing Border Enschede 2013 (Part 2)

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So, hier nun der zweite Teil zum Crossing Border. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber im Dezember ist immer so viel zu tun mit Weihnachtsmärkten, Adventskonzerten etc. Der Freitag verlief nicht ganz so wie ich es geplant hatte. Da die Konzerte erst abends begannen, wollte ich tagsüber nach Enschede fahren und mir das Rijksmuseum ansehen. Leider wachte ich mit einem Nackenschuss auf, sodass ich mich sowohl körperlich als auch geistig nicht zum Sightseeing aufraffen konnte. Also hing ich, abgesehen von einem kleinem Ausflug zur Apotheke und zum Bäcker (dessen Regale schon am späten Vormittag nahezu leergeräumt waren), den ganzen Tag in Pension ab. Abends bin ich natürlich trotzdem zum Crossing Border gefahren. Als erstes stand Radical Face, der eigentlich Ben Cooper heißt, auf dem Programm. Noch so eine Name, der mir vorher gar nicht gesagt habe, aber nachdem ich sein letztes Album The Family Tree: The Branches gehört habe, war ich Feuer und Flamme. Cooper hatte vier ...

Crossing Border Enschede 2013 (Part 1)

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So, kommen wir nun zum Crossing Border. Nach der tollen ersten Auflage im letzten Jahr konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wer in diesem Jahr in Enschede auftritt. Nachdem Phosphorescent in einer der ersten Ankündigungen auftachte, war ich mir schon zu, sagen wir mal, 70 Prozent sicher, dass ich dorthin fahre. Als ein paar Wochen danach Shovels & Rope bestätigt wurden, war die Sache klar. Shovels & Rope ! Villagers waren dann noch eine nette Zugabe. Insgesamt ist das Line-up nicht ganz so phänomenal ausgefallen wie im letzten Jahr, aber es ist auch schwer - wenn nicht gar unmöglich - Patterson Hood/Craig Finn/Will Johnson und Michael Chabon zu toppen. Die meisten Musiker habe ich mir erst in den Wochen vor dem Festival zu Gemüte geführt. Da mir praktisch alle von ihnen gefallen haben, war mein Timetable ganz gut gefüllt. Die Überschneidungen hielten sich glücklicherweise in Grenzen, nur dass Lucius und Villagers eine halbe Stunde lang gleichzeitig auftrate...

Crossing Border Enschede 2012 (Part 2)

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So, hier ist nun endlich der zweite Teil zum Crossing Border. Da die Konzerte ja immer erst abends begannen, hatte ich tagsüber Zeit, mich Gronau näher zu widmen. Irrsinnig viel gibt es dort nicht zu sehen, aber sie haben ein Rock ’n’ Pop Museum, das ich mir gerne anschauen wollte. Das Museum liegt neben dem Bahnhof, in einem großen Gebäude das von einem Bach und einem Park umgehen ist. Drinnen war es voller als erwartet, da eine Schulklasse zu Besuch war und herumtobte. Im Erdgeschoss befand sich die Dauerausstellung, eine Zeitreise durch die (Pop)Musikgeschichte. Los ging es mit der Salonmusik als Beginn der Hausmusik. Von diesem Zeitpunkt an gab es die ersten “Hits“, die sich damals natürlich nur in Notenform verkauften, bis Tonträger für jeden erschwinglich wurden. Anschließend bewegte sich die Ausstellung durch verschiedene Popmusikepochen, wobei sie verschiedene Artefakte, insbesondere die Kleidung der Künstler, zeigte. Zusätzlich konnte man Schubladen herausziehe...

Crossing Border Enschede 2012 (Part 1)

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Kommen wir nun endlich zum Crossing Border. Während das Zeitplanbasteln kaum Probleme aufwarf, war das ganze Drumherum schwieriger zu organisieren. So gab es zu meiner Überraschung kein Hostel in Enschede, und auch nicht in Hengelo, Almelo oder Oldenzaal. Die B&Bs in Enschede kosteten zudem mindestens 60 Euro pro Nacht, was mir eindeutig zu viel war. Nach langem, langem, langem Suchen fand ich schließlich eine Pension in Gronau-Epe, die 29 Euro für ein Einzelzimmer verlangte. Eigentlich hatte ich mit dem Zug fahren wollen, aber da es keine Verbindung von Epe nach Enschede gab (nur von Gronau selbst, das wiederum 5km von der Pension entfernt lag), bin ich dann mit dem Auto gefahren. Dort angekommen, empfing mich ein älterer Herr, der mich herumführte. Die Pension befand sich im ersten Stock eines Wohnhauses. Das Zimmer war ganz hübsch eingerichtet, inkl. Tisch, Bett, Kleiderschrank und Balkon. Außerdem konnte man vom Bett aus fernsehen (was mir eigentlich egal war, doch de...

4th Time Around

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It's festival time! Heute fahre ich zum Crossing Border Festival nach Enschede. Nach Apeldoorn, Schiphol und Roermond ist das schon das vierte Mal in diesem Jahr, dass ich in die Niederlande fahre, und der letzte Besuch wird aller Wahrscheinlichkeit nach der absolute Höhepunkt. Obwohl das Festival insgesamt eher überschaubar ist, hat es ein unglaublich gutes Line-up. Als ich erfahren haben, dass Craig Finn von The Hold Steady, Patterson Hood von den Drive-by Truckers und Will Johnson von Centro-matic/South San Gabriel zusammen auf der Bühne stehen, bin ich vor Freude fast kollabiert. Vor ein paar Jahren war ich todtraurig, weil The Hold Steady und die Drive-by Truckers, zwei meiner absoluten Lieblingsbands, zwar zusammen auf Tour gegangen sind, aber nur in den USA. Dass ich nun zumindest die beiden Sänger zusammen erleben werde, ist schon fast die Erfüllung eines Traums. Zudem haben Finn und Hood dieses Jahr sehr gute Soloalben veröffentlicht (das von Will Johnson habe ich ...