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Posts mit dem Label "Christmas Carols" werden angezeigt.

Christmas Carols: It's Christmas! Let's Be Glad!

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Zum Abschluss der diesjährigen Christmas-Carols-Reihe (bei der ich naürlich mal wieder nicht annähernd so viele Weihnachtslieder wie geplant vorgestellt habe) gibt es noch einmal ein Lied von Sufjan Stevens: "It's Christmas! Let's Be Glad!" Ich habe es ausgewählt, weil Weihnachten sich für mich wie kaum ein anderer Feiertag dazu eignet, die Sorgen und Nöte des Alltags auszublenden und einfach mal die schönen Dinge des Lebens zu genießen wie das Zusammensein mit Familie und Freunden oder das herrliche Essen. Es gibt schließlich noch 362 andere Tage im Jahr an denen man sich den Kopf zerbrechen kann, warum nicht also einfach mal feiern und fröhlich sein, wenn man die Möglichkeit dazu hat?

Christmas Carols: Christmas Must Be Tonight

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Heute nur ein ganz kurzer musikalischer Gruß, denn es ist endlich Weihnachten und das bedeutet Zeit mit der Familie. Ich wünsche euch allen frohe Feiertage!

Movie Night: Holiday Inn

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Es steht natürlich außer Frage, dass ich in diesem Jahr zu Weihnachten wieder It's a Wonderful Life sehen werde, aber diesmal wollte ich mir zusätzlich auch noch einen anderen Weihnachtsfilm anschauen. Nach kurzer Recherche habe ich mich dann für Holiday Inn (dessen deutscher Titel mit Musik, Musik mal wieder selten dämlich ist) entschieden, denn nicht nur spielt Fred Astaire eine der Hauptrollen, die Musik stammt auch von niemand geringerem als Irving Berlin. Und Bing Crosby ist auch noch dabei. Streng genommen ist Holiday Inn mehr als ein Weihnachtsfilm, denn die Handlung erstreckt sich über insgesamt zwei Jahre. Da er aber an Weihnachten beginnt und an Weihnachten sein Finale hat (plus einem Silvester-Epilog), ist er wie dafür gemacht, zum Fest der Liebe gesehen zu werden. Der Film dreht sich um die beiden Broadway-Darsteller Jim Hardy (Crosby) und Ted Hanover (Astaire). Hardy hat genug vom Leben auf der Bühne mit seinen 365 Arbeitstagen im Jahr und möchte stattdessen F...

Christmas Carols: Sister Winter

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Wow, es ist schon der 17. Dezember und erst jetzt stelle ich den ersten Sufjan-Weihnachtssong vor. Ich hatte ja schon im letzten Jahr erwähnt, dass Sufjan Stevens zehn EPs mit Weihnachtsliedern aufgenommen hat, die durchweg großartig sind (na ja, bis auf Vol. 8 vielleicht), sodass ich mich bei der ersten Christmas-Carols-Runde schon sehr zwingen musste, nicht ausschließlich Lieder von ihm vorzustellen. Neben den ganzen traditionellen Weihnachtsliedern, die Sufjan oft auf höchst originelle Weise neu arrangiert hat, sind auch diverse Eigenkompositionen auf Songs for Christmas vertreten. Eine davon ist "Sister Winter". Von der musikalischen Gestaltung her passt der Song am ehesten in seine zweite Phase, wenn man so will, irgendwo zwischen Michigan und Seven Swans . Er beginnt eher schlicht mir Klavier, Akustikgitarre und ein paar Streichern, bevor gegen Ende die für Stevens typische "Klangexplosion" folgt, mit Gitarren, Bläsern, Schlagzeug, Chor, Windspielen un...

Christmas Carols: Angels We Have Heard On High

A Merry Little Christmas EP by Quiet Company So viel zu meinem Vorsatz, hier alle ein bis zwei Tage ein Weihnachtslied vorzustellen. Nachdem ich zum Ersten Advent alles Weihnachtliche mit offenen Arme empfangen habe, ist der "Christmas Spirit" in den letzten Tagen etwas abgeflaut. Schließlich habe ich bereits zwei Weihnachtsmänner und einen Nikolaus getroffen, da kann schon einmal eine vorübergehende Übersättigung eintreten. Wie auch immer, kommen wir heute zu einem Weihnachtslied, das ich eigentlich gar nicht so gerne mag. "Angels We Have Heard On High" ist ein echter Festtagsklassiker, der wahrscheinlich im 18. Jahrhundert irgendwo in Frankreich entstanden ist. Berühmt ist das Stück natürlich für das wahrscheinlich längste Melisma der Weihnachtsliedergeschichte. Meine Abneigung gegen "Angels" resultiert in erster Linie daraus, dass wenig begabte Sänger (so wie ich) in Kirchen, Kindergärten und Schulen dazu genötigt werden, dieses Melisma rauszuha...

Christmas Carols: Twinkle (Little Christmas Lights)

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Wer sich in diesen Tagen in der Nähe von Priestern und anderen religiösen Menschen aufhält, wird mit Sicherheit das Wort "Besinnlichkeit" hören: Alle Jahre wieder predigen sie, dass der Advent und auch Weihnachten selbst die Zeit der Besinnlichkeit, und nicht des Konsums ist. Sogar Gospelsänger verurteilen auf ihren Konzerten den vorweihnachtlichen Shopping-Terror, allerdings nicht ohne am Ende der Rede ihre eigene CD als das perfekte Weihnachtsgeschenk anzupreisen. Auch Nikolaus-Darsteller kritisieren den Konsumwahn, bevor sie den Weihnachts markt feierlich eröffnen.  Trotz dieser Widersprüche, an denen sich niemand groß zu stören scheint, ist es die Pflicht des guten Christenmenschen, sich zu besinnen. Da die meisten Weihnachtslieder natürlich einen religiösen Hintergrund haben, sind sie dementsprechend ruhig und nachdenklich. Selbst die fröhlichen Lieder sind eher feierlich als überschwänglich. Das ist ja alles gut und schön, doch was ist, wenn man sich nicht besin...

Christmas Carols: The Christmas Waltz

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Nachdem ich gestern mit "The Christmas Song" angefangen habe, geht es heute weiter mit "The Christmas Waltz". Die beiden Lieder ähnlich sich nicht nur vom Titel her, sondern haben noch einige andere Gemeinsamkeiten. So ist "The Christmas Waltz" angeblich auch im heißen Kalifornien entstanden, als sich Frank Sinatra 1954 ein Weihnachtslied als B-Seite für "White Christmas" wünschte. Komponist Jule Styne rief daraufhin Texter Sammy Cahn an, der nicht begeistert war, da er es für ziemlich unmöglich hielt, einen annähernd so erfolgreichen Weihnachtshit wie Irving Berlins "White Christmas" zu schreiben. Da man aber zu Frank Sinatra anscheinend nicht nein sagt, trafen sich die beiden, und Cahn fragte Styne, ob es schon einmal einen Weihnachtswalzer gegeben hatte. Styne verneinte. Passenderweise hatte Styne noch einen Walzer herumliegen, zu dem Cahn dann die Lyrics verfasste. Wie einige Jahre zuvor "The Christmas Song" versuc...

Christmas Carols: The Christmas Song

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Vielleicht erinnert ihr euch noch: Letztes Jahr habe ich damit begonnen, meine liebsten Weihnachts-lieder vorzustellen. Da es jedoch so viele sind, bin ich nicht dazu gekommen, sie alle zu erwähnen, daher habe ich beschlossen, die Reihe in diesem Jahr fortzuführen. Ich kann nicht garantieren, dass ich hier wie bei einem Adventskalender jeden Tag schreibe, aber ich will versuchen, mehr Lieder als beim letzten Mal zu präsentieren. Hier hatte ich übrigens darüber nachgedacht, was den Reiz von Weihnachtsliedern ausmacht und hier habe ich argumentiert, warum man kein Christ sein muss, um Weihnachten und Weihnachtslieder zu mögen. Wir beginnen mit einem echten Weihnachtsklassiker, der schlicht und ergreifend "The Christmas Song" heißt. Geschrieben wurde das Lied 1944 von Mel Tormé, der damals gerade einmal 19 Jahre alt war. Angeblich wollte Tormé sich mit "kalten Gedanken" im heißen kalifornischen Sommer Abkühlung verschaffen und komponierte in nicht einmal eine...

I'll be home for Christmas

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Typisch für Weihnachten ist, dass es immer schneller kommt als man denkt. Nun ist schon der 26. Dezember und ich habe nur einen Bruchteil meiner Lieblingsweihnachtlieder vorgestellt. Wenigstens bleiben so noch genug für das nächste Jahr (oder das übernächste oder das überübernächste...) übrig. Zum vorläufigen Abschluss habe ich hier Sufjans Version von "I'll be home for Christmas", für mich eines der deprimierendsten Weihnachtslieder überhaupt. Es ist einfach traurig, wenn man das Fest nicht mit seinen Liebsten verbringen, sondern nur davon träumen kann. Nichtsdestotrotz finde ich das Lied sehr schön; auch Sufjans Video halte ich für sehr gelungen, wenn auch etwas merkwürdig: Ach nein, so traurig mag ich dann doch nicht enden. Deshalb hier noch etwas mehr oder weniger Fröhliches. Merry Christmas!

The Christmas Blues

Neben all den kirchlichen Weihnachtsliedern und den ganzen poppigen Holly-Jolly-Christmas-Songs gibt es auch eine Reihe von bluesigen Weihnachtssongs, zu denen man sich hervorragend in Selbstmitleid suhlen und betrinken kann. Ich hatte auch mal ein Weihnachten, das ich allein verbringen musste und das war kein Spaß. Nach feiern war mir nicht zumute, stattdessen lief dieser Song auf Repeat, da er schön beschreibt, dass Weihnachten eigentlich nur Spaß macht, wenn man mit anderen zusammen ist. Geschrieben von Sammy Cahn und David Jack Holt wurde "The Christmas Blues" in den 50er-Jahren von Dean Martin aufgenommen, aber ich finde, Dylans Grummelstimme passt viel besser zur schwermütigen Stimmung des Songs. Sometimes Santa only brings you the blues.

I Saw Three Ships

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"I Saw Three Ships" ist ein besonderer Fall, was meine Lieblingsweihnachtslieder betrifft, da ich den Song eigentlich nur in der Version von Sufjan Stevens mag. Die anderen, traditionelleren Versionen, die ich bisher gehört habe, finde ich alle ziemlich lahm. Das Lied findet sich auf Songs for Christmas Vol. 2: Hark! und ist eins der wenigen der Zusammenstellung, das nicht von Sufjan selbst, sondern von Rev. Vito Auito (von The Welcome Wagon) gesungen wird. Sufjan steuert Banjo, Oboe, Blockflöten und noch diverse andere Instrumente bei und gerade dieser typisch-schräge Sufjansound macht den Song so toll. Die Herkunft von "I Saw Three Ships" ist übrigens unklar; wahrscheinlich ist es etwa 400 Jahre alt. Sicher ist nur, dass der Textschreiber ziemlich schlechte Geographiekenntnisse hatte, da es im Original heißt, dass die drei Schiffe nach Bethlehem gesegelt (!) sind. Der Popularität des Liedes tat das jedoch keinen Abbruch.

Have Yourself a Merry Little Christmas

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"Have Yourself a Merry Little Christmas" ist wohl eines der bekanntesten nicht explizit christlichen, Weihnachtslieder. Das Original stammt aus dem Film Meet Me in St. Louis von 1944 (den ich bisher leider noch nicht gesehen habe) und wird von Judy Garland gesungen. In dem Lied geht es um die Hoffnung, dass im nächsten Jahr zu Weihnachten alles besser wird, was es zu einer ziemlich deprimierenden Nummer macht. Frank Sinatra bat den Komponisten Hugh Martin daher, den Song für sein Weihnachtsalbum A Jolly (!) Christmas wenigstens ein bisschen fröhlicher zu gestalten, der daraufhin das "next year" in "from now on" änderte (etwa in "from now on our troubles will be miles away") und "until then, we'll have to muddle through somehow" zu "hang a shining star upon the highest bough" umschrieb. Seitdem wird das Lied vor allem in dieser Version gesungen. Egal welchen Text man bevorzugt, "Have Yourself a Merry Little...

Must be Santa

Bob Dylan - Must Be Santa from Nash Edgerton on Vimeo . Was war der Aufschrei groß, als Bob Dylan vor drei Jahren sein Christmas in the Heart veröffentlichte. His Bobness ist ja immer für eine Überraschung gut, aber ein Weihnachtsalbum, das habe selbst ich nicht erwartet. "Jetzt hat er sich endgültig dem Kommerz hingeben", hieß es von Leuten, die das vermutlich schon seit 1965 sagen und übersahen, dass sämtliche Erlöse Ernährungsprojekten zugute kommen. Und auch die Fans, die zu cool für Weihnachten sind, waren entsetzt. Ich muss zugeben, dass ich im ersten Moment auch ein bisschen skeptisch war, aber nachdem ich Christmas in the Heart gehört habe, wurde es schnell zu einem meiner liebsten Weihnachtsalben. Dylan hat traditionelle und moderne, religiöse und nicht-religiöse Weihnachtslieder ausgewählt und sie in dem typisch altmodischen Stil, den er seit "Love & Theft" pflegt, eingespielt. Das gibt den Songs einen Hauch Nostalgie, der hervorragend zu Weihn...

Oh Come All Ye Faithful

Oh Come All Ye Faithful by The Lower Lights Von den religiösen Weihnachtsliedern mag ich besonders "Adeste Fideles", wie es im lateinischen Original heißt, auch bekannt als "Oh Come All Ye Faithful" im Englischen oder "Nun freut euch, ihr Christen" auf Deutsch. Die Ursprünge dieses Kirchenlieds sind unklar; vermutliche wurde es Mitte des 18. Jahrhunderts von John Francis Wade verfasst. Meine Lieblingsversion stammt von The Lower Lights, einer fast 50-köpfigen Gospel"band" aus Utah (kann man bei solchen Dimensionen noch von einer Band sprechen?). Sie haben diverse Kirchenlieder im Countrystil eingespielt , darunter auch viele Weihnachtslieder. Selbst beinharten Atheisten dürfte es schwer fallen, diesem wunderbaren Gesang zu widerstehen. Sing in exultation!

Get Behind Me, Santa! (What is Christmas anyway?)

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Keine Weihnachten ohne Sufjan Stevens! Für alle, die Songs for Christmas nicht kennen: Auf 10 EPs hat Herr Stevens so ziemlich jedes halbwegs bekannte Weihnachtslied neu interpretiert, teilweise auch mehrmals, und eigene Weihnachtslieder hinzugefügt. Mein liebster Song von der Zusammenstellung, und vielleicht sogar mein liebstes Weihnachtslied überhaupt ist "Get behind me, Santa!". Der Titel ist natürlich eine Anspielung auf Matthäus 16,23 sowie auf das White-Stripes-Album "Get behind me, Satan." Abgesehen davon ist "Santa" vielleicht der Weihnachtssong schlechthin, da er sich um die Frage dreht, warum wir überhaupt Weihnachten feiern. Das Lied ist ein Dialog zwischen einem Weihnachtsmuffel und Santa Claus himself, mit Einwürfen des "Honkey Tonk Christmas Choir". Der Muffel hasst das Fest der Liebe, da es nur ums Shoppen geht; außerdem ist Santa Claus bloß ein grinsender Typ, der bei den Leuten einbricht. "And the reindeer stomping ...

A Meditation on Christmas Songs

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Der Countdown läuft: Noch zwei Wochen bis Weihnachten. Nun, da die Feiertage vor der Tür stehen und Sufjan Stevens zudem endlich seine Songs for Christmas Vol. 6-10 veröffentlicht hat, musste ich viel über das Phänomen "Weihnachtslied" nachdenken. Es gibt schließlich nicht wenige von ihnen, die schon Jahrhunderte alt sind und trotzdem immer noch gesungen werden. Und dann gibt es modernere Songs wie "Last Christmas", die jedes Jahr wieder in den Charts sind. Warum sind so viele Weihnachtslieder Evergreens? Ich habe keine Antwort, aber ich denke, dass sie einfach viele Popularitätskriterien erfüllen. Für die meisten Menschen ist Weihnachten ja eine schöne Sache und mit angenehmen Erinnerungen verbunden, dementsprechend sind auch die Lieder, die zu dieser Zeit gehört werden, eher positiv konnotiert. Hinzu kommt, dass man Musikstücke oft desto lieber mag, je häufiger man sie hört - bis zu einem gewissen Punkt, an dem es dann in Übersättigung umschlägt. Möglicherweise ...