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Posts mit dem Label "Aimee Mann" werden angezeigt.

Books I've Read: Seth - It's a Good Life, If You Don't Weaken

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Dieser Text gehört wohl in die Rubrik "Zufälle gibt's". Als 2002 Aimee Manns Album Lost in Space erschien, war ich nicht nur von der Musik begeistert, ich verliebte mich auch umgehend in die Illustrationen. Die Bilder versprühten einen nostalgischen Charme, wenn auch gepaart mit Einsamkeit, und der Cartoon im Booklet war melancholisch und brüllend komisch zugleich. Ich wollte mehr davon, doch der Text im Inneren verriet nur, dass das Artwork von einem gewissen Seth stammt. Über die nächste Jahre versuchte ich immer mal wieder mehr über ihn herauszufinden, jedoch ohne Erfolg. Irgendwann gab ich auf, aber jedes Mal, wenn ich das Album in die Hand nahm, dachte ich wieder: "Man, was für fantastische Illustrationen!" Stellt euch nun meine Überraschung vor, als ich letzte Woche die Jubiläumsausgabe des Rolling Stone lese, in der unter anderem auch die besten Comics der letzten 20 Jahren aufgelistet sind, und dort folgendes Buch finde: It's a Good Life, If ...

Records of the Month: John Fullbright/Strand of Oaks/The Both

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John Fullbright - Songs Der Titel Songs könnte nicht schlichter sein, und doch hat John Fullbrights neues Album es in sich. Bereits mit seinem Debüt From the Ground Up stellte der Songwriter aus Okemah, Oklahoma (yep, der Heimatort von Woody Guthrie) unter Beweis, dass es bei ihm um ein außergewöhnliches Talent handelt. Songs fußt ebenfalls tief in der amerikanischen Musiktradition, auch wenn hier weniger Blues und Randy Newman zu finden sind als auf dem Vorgänger. Dafür treten die Einflüsse durch den frühen Tom Waits hier noch deutlich zu Tage, insbesondere bei dem zarten Very First Time . Das soll aber nicht heißen, dass Fullbright kein Songwriter in his own right ist. Seine Texte sind ehrlich und berührend, seine Mischung aus Folk und Country klingt frisch und unverfälscht und zeigt ein großartiges Gespür für Melodien, egal ob nun die Gitarre oder das Klavier Hauptinstrument sind.  Bitte weiter so. Strand of Oaks - HEAL Ich werde nicht lügen, an...

Heavy Rotation: Ivan & Alyosha - All the Times We Had

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  A propos Titel: Bei Bands ist es manchmal ganz ähnlich. Dass ich überhaupt auf Ivan & Alyosha aufmerksam geworden bin lag vor allem an ihrem Bandnamen, denn "Die Brüder Karamasov" ist eins meiner liebsten Bücher überhaupt. Ich hörte mir also ihre EP Fathers Be Kind (!) an und war sofort verzaubert von dem schönen Harmoniegesang. Als sie dann vor ziemlich genau einem Jahr via Pledgemusic um einen Obolus baten, um ihr Debütalbum aufnehmen zu können, habe ich im Gegenzug für eine signierte CD natürlich ein bisschen was abgedrückt. Im Sommer bekam ich All the Times We Had schon mal als Download, ich hörte mir es jedoch nur ein paar Mal an, da ich gerade in Irland war und nicht die Ruhe hatte, intensiv Musik zu hören. Da die Band zu der Zeit auch einen Plattenvertrag unterschrieb, verzögerte sich die offizielle Veröffentlichung mehrmals, bis ich schon fast vergaß, dass dieses Album überhaupt existiert. Diese Woche jedoch fand ich zu meiner Überraschung Post aus Seattl...

Gee, that was swell: Aimee Mann @ Gloria Theater, Köln

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Ich weiß noch genau, wann ich zum ersten Mal Aimee Mann gehört habe: Am 27. März 2000. Es war die 72. Verleihung der Oscars und sie war für ihren Song "Save Me" aus dem Film Magnolia nominiert. Das war übrigens auch das erste Mal (glaube ich), dass ich einen Song von Randy Newman hörte, "When She Loved Me" aus Toy Story . Den mochte ich zwar, aber da Sarah McLachlan ihn sang, fiel Randy mir nicht groß auf. Es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis ich seine Brillanz entdeckte. Am Ende gewannen weder Aimee noch Randy, sondern Phil Collins (!) für seine Tarzan-Schnulze. Das war der wohl größte Fehlgriff seit der Oscar an "My Heart Will Go On" ging und nicht an Elliott Smith. Doch Oscar hin oder her: Ich war vom ersten Moment an fasziniert von Aimee. Ich dachte, dass sie die coolste Frau der Welt sein muss. Ihre Musik war anders als alles was ich bis dahin gehört hatte (im Großen und Ganzen Peer-Group-Teenie-Crap) und der Song ließ mich nicht los. Wenig s...

September Review

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  Manchmal habe ich den Eindruck, dass ungefähr die Hälfte aller Alben im April oder September erscheint, während in den anderen Monaten mal mehr und mal weniger los ist. Insbesondere der September 2012 wartete mit einer Sintflut interessanter Neuerschei-nungen auf, sodass es völlig unmöglich ist, alle zu hören. Über die tollen neuen Alben von David Wax Museum und Jason Molina hatte ich ja schon geschrieben, aber es gibt noch zehn weitere, die ich euch kurz vorstellen möchte. Bob Dylan - Tempest Es gibt keinen Musiker, lebendig oder tot, den ich mehr verehre als Bob Dylan. Als ich gehört habe, dass er im reifen Alter von 71 Jahren noch einmal ein Album veröffentlicht, war ich natürlich völlig aus dem Häuschen, zumal sein letztes reguläres Werk Together Through Life auch schon dreieinhalb Jahre alt ist. Vor lauter Aufregung habe ich mir vorab schon einmal das Video von "Duquesne Whistle" angesehen, was dazu geführt hat, dass ich eine ganze Weile lang ...