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Posts mit dem Label "A Belgian Excursion" werden angezeigt.

A Dutch Excursion: Rotterdam Or Anywhere

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Am Tag der Abreise war ich recht früh zum Bahnhof gekommen, außerdem hatte mein Zug Verspätung, sodass ich mich einfach für eine Weile ins Foyer der Centraal Station setzte und erneut die reichhaltigen Wandverzierungen anschaute. Ich war sehr traurig, Antwerpen schon verlassen zu müssen, denn ich fühlte mich dort ausgesprochen wohl. Bis dahin hatte ich schon wieder vergessen, wie es sich anfühlt, in einer Stadt zu sein, die man mag. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich sofort nach Antwerpen ziehen. Außerdem musste ich feststellen, dass zwei Tage kaum ausreichen, um sich die Stadt anzusehen. Ich hatte mir eigentlich noch Het Zuid und Zurenborg anschauen wollen, die für ihre kleinen Geschäfte bzw. ihre Architektur bekannt sind, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Nun ja, wenigstens habe ich so einen Grund noch einmal nach Antwerpen zu fahren. Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich nicht auf direktem Weg nach Hause, sondern habe noch einen kleinen Zwischenstopp in Rotterdam ...

A Belgian Excursion: Watch Those Patterns Repeat

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Nach dem Horror von Breendonk musste ich mich unbedingt mit etwas Schönem ablenken, also machte ich mich, nachdem ich wieder in Antwerpen war, auf zum Rubenshaus. Es war allerdings nicht nur das Interesse an der Kunst, das mich bewog, mir die ehemaligen Wirkungsstätte des großen Malers anzusehen, es waren auch persönliche Gründe. Dafür muss ich ein wenig ausholen. Ich denke, ein Grund, warum Austerlitz so einen Nerv bei mir getroffen hat ist, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt eh mit den Themen Erinnerung und Familie auseinandergesetzt habe. Eines Tages erreichten wir als Familie einen Punkt an dem uns klar wurde, dass wir nur sehr wenig über das Leben wissen, dass meine Großeltern väterlicherseits bis zu den 1950ern geführt haben. Leider bemerkt man so etwas immer erst, wenn es (fast) zu spät ist, aber dennoch waren wir fest entschlossen, so viel herauszufinden wie möglich. Das Ergebnis war jedoch relativ enttäuschend: Zu viel Zeit war vergangen, und zu viele Erinnerungen war...

A Belgian Excursion: When Satan Came to Flanders

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Für den zweiten Tag stand zunächst die Mission Breendonk auf dem Programm. Nachdem abends zuvor alle ausgegangen waren und das Wlan einigermaßen funktionierte und mir eingefallen war, dass man auf der Seite der Deutschen Bahn auch nach Auslandsverbindungen suchen kann, wusste ich endlich wie und wann ich nach Willebroek komme. Die Verbindung war sogar recht gut, mit einem nur sechsminütigen Aufenthalt in Mechelen, sodass es sich nicht lohnte, mit dem Bus von dort nach Willebroek zu fahren. In weiser Voraussicht war ich schon eine halbe Stunde vor Abfahrt zur Centraal Station gekommen, denn vor den zwei Automaten und den drei offenen Schaltern hatten sich bereits lange Schlangen gebildet. Zunächst stellte ich mich bei den Automaten an, aber dieser wollte meine Karte nicht akzeptieren, sodass ich es doch auf die traditionelle Weise machen musste. Ich geriet schon ein bisschen in Panik, ob ich es noch rechtzeitig schaffen würde, angesichts der vielen Personen vor mir, und auch ein ä...

A Belgian Excursion: Up Above and Down Below

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Vom Grote Markt war es nicht weit bis zur Schelde, dem Fluss der Stadt. Ich ging durch eine schmale Gasse und kam am Het Steen aus, einem  Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Es wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen, da auf seiner westlichen Seite eine viel befahrene Straße verläuft und östlich am Fluss einige nicht übermäßig ansehnliche Schiffe angelegt haben. Im Norden und Süden befinden sich zudem große Parkflächen. Kurz gesagt: Die Umgebung könnte nicht viel unidyllischer sein. Das Schloss ist recht klein und nicht sehr spektakulär, aber es gibt ein ganz passables Fotomotiv ab. Vom Innenhof des Schlösschens gelangt man auf die Wandelterrasse, eine knapp einen Kilometer lange, erhöhte Promenade an der Schelde. Dort - ihr könnt es euch denken - trafen sich Austerlitz und der Erzähler, bevor sie später in dem bereits erwähnten Bistro am Handschuhmarkt einkehrten. Auf der Wandelterrasse konnte ich zum ersten Mal erahnen, was für eine große Hafenstadt Antwerpen ist. Nicht n...